Ulrike Freimuth
Goldene Lilie

Online-Workshop via Zoom

Deep Rest Day zu Hause

Ein Tag in Stille. Liegend, atmend, ohne etwas leisten zu müssen.

Traumasensible Nervensystemregulation und Meditation im Liegen

Sonntag, 22. November 202610 bis 17 Uhr69 €, zu zweit je 59 €max. 15 Plätze

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Erschöpft, aber unfähig abzuschalten?

Dieser Tag schafft zuerst Sicherheit, damit Ruhe möglich wird.


Die Decke liegt bereit. Das Handy im anderen Zimmer. Und irgendwann, meist erst nach der zweiten Meditation, merkt der Körper, wie lange er schon auf diesen Moment gewartet hat.

Wie erschöpft wir wirklich sind, zeigt sich oft erst, wenn wir anhalten. Solange alles läuft, trägt uns die Bewegung: die Termine, die Listen, das Funktionieren. Manchmal hält uns genau diese Betriebsamkeit davon ab, dem zu begegnen, was in der Ruhe auftauchen würde.

Dieser Tag öffnet einen Raum dafür. Bei dir zu Hause, auf deinem Sofa, deiner Matte, unter deiner eigenen Decke. Und doch nicht allein.

Ein Tag, um nichts leisten zu müssen.
Um zu liegen, zu spüren, vielleicht zu schlafen.
Um einfach da zu sein, mit allem, was ist.

Hör hinein

Eine kleine Einführung in den Tag

In diesem kurzen Talk erzähle ich, worum es beim Deep Rest Day geht und warum Stille so heilsam sein kann. So bekommst du schon einen Eindruck davon, wie ich spreche und begleite.

Warum ein Deep Rest Day so heilsam ist

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Aufgenommen beim Deep Rest Day in Heidelberg.

Warum zu Hause

Ein Nervensystem, das in einem fremden Raum ankommt, prüft erst einmal unaufhörlich: Wer ist hier, wo ist die Tür, bin ich sicher? In der vertrauten Umgebung darf diese Wachsamkeit früher sinken. Dein Körper kennt diesen Boden. Er muss nichts mehr absichern, bevor er loslassen kann.

Was dich erwartet

Stille ist nicht für jeden Körper sofort ein sicherer Ort.

Wer lange funktioniert hat, erlebt oft das Gegenteil von Ruhe: Kaum liegt man still, wird es innen lauter. Die Gedanken kreisen, der Körper bleibt auf Abruf, als würde er noch auf etwas warten. Das ist kein Fehler. Es ist ein Nervensystem, das gelernt hat, wachsam zu sein, und das erst wieder erfahren darf, dass es loslassen kann.

Deshalb beginnt dieser Tag nicht mit dem tiefen Fallenlassen, sondern mit dem Boden darunter. Mit traumasensiblen Übungen zur Regulation deines Nervensystems: dem Spüren, was trägt, dem behutsamen Pendeln zwischen dem, was angespannt ist, und dem, was sich schon ruhig anfühlt. Schritt für Schritt entsteht so genug Sicherheit, dass dein Körper in die Tiefe gehen kann.

Es geht nicht um Haltung oder Form. Du liegst, wie es deinem Körper gerade gut tut: eingekuschelt, auf der Seite, mit einem Kissen unter den Knien. Es gibt kein Ergebnis, das erreicht werden muss. Wenn du einschläfst, hat dein Körper sich genommen, was er brauchte.

  • Traumasensible Übungen zur Regulation deines Nervensystems als Grundlage für tiefe Ruhe
  • Angeleitete Meditationen im Liegen
  • Phasen stiller, nicht angeleiteter Ruhe
  • Sanfte Spürübungen und langsame Bewegung in deinem Tempo
  • Gehmeditation im Raum oder draußen, ganz wie es für dich passt
  • Eine Mittagspause in Stille, für dich allein und ohne Anleitung
  • Impulse, wie du Regulation und Ruhe in deinen Alltag mitnehmen kannst

Der Rhythmus des Tages

Wir beginnen mit einem Ankommen und einer Einführung in das, was Deep Rest ist und warum dein Nervensystem Stille braucht. Danach trägt uns ein ruhiger Wechsel durch den Tag: Meditationen im Liegen von etwa 45 Minuten, kurze Pausen dazwischen, Zeiten für Bewegung und Gehen. Mittags eine längere Pause für dich allein. Am Nachmittag sinken wir noch einmal tiefer, bevor wir den Tag behutsam abschließen.

Was du mitnimmst

Was nach diesem Tag bleibt

Ein einzelner Tag verändert nicht alles. Er kann deinem Körper aber eine Erfahrung schenken, an die er sich erinnert, auch wenn der Alltag wieder laut wird.

  • Die körperliche Erfahrung, wie sich tiefe Ruhe anfühlt, ohne dass du sie dir verdienen musst
  • Einfache Wege, dich selbst zu stabilisieren und zu regulieren, die du jederzeit nutzen kannst
  • Ein feineres Gespür dafür, wann dein Nervensystem in Anspannung ist und was ihm guttut
  • Mehr Vertrauen in die Stille, als einen Ort, der dich trägt
  • Die Erlaubnis, öfter anzuhalten, auch mitten in einer vollen Woche

Traumasensibel begleitet

Ein sicherer Raum, auch online

  • Deine Kamera darf aus bleiben.
  • Du kannst jederzeit die Augen öffnen, die Position wechseln, eine Pause machen.
  • Alles ist Einladung, nichts Anweisung.
  • Niemand muss etwas teilen.

Begleitet durch den ganzen Tag

In der Stille zeigen sich manchmal Gefühle oder Erinnerungen, die nicht allein getragen werden wollen. Deshalb lernst du gleich zu Beginn einfache Wege kennen, dich selbst zu stabilisieren. Du darfst jede Meditation jederzeit verlassen, die Augen öffnen, dich aufsetzen. Niemand muss tiefer gehen, als es sich sicher anfühlt.

Wenn dich etwas stark bewegt, biete ich in den Bewegungs- und Gehzeiten kurze Einzelgespräche von bis zu 15 Minuten in einem separaten Zoom-Raum an. Sie sind im Preis enthalten und für Momente gedacht, in denen du Halt brauchst. Ihre Zahl ist begrenzt.

Während ich Meditationen anleite, kann ich keine Nachrichten lesen. Schreib mir dann einfach im Chat, ich melde mich in der nächsten Bewegungsphase bei dir. Wenn es dringend ist, nehme ich mir zusätzlich in der Mittagspause oder direkt nach dem Workshop Zeit für dich.

Und falls etwas nachklingt, das dich stark beschäftigt, kannst du in der Woche danach ein kurzes, kostenfreies Nachgespräch von bis zu 15 Minuten mit mir vereinbaren. Die Termine dafür sind begrenzt. Wenn dir Schreiben lieber ist, schick mir eine Mail, ich antworte dir innerhalb weniger Tage.

Was du brauchst

Einen Tag, der wirklich dir gehört

Ungestört, ohne Anrufe, ohne Fragen zwischendurch, auch in den Pausen. Bitte kläre das schon vorher mit den Menschen, mit denen du lebst, damit du in der Stille bleiben kannst.

Dazu einen ruhigen Raum, eine bequeme Unterlage, Decke und Kissen, vielleicht eine Schlafmaske. Tee oder Wasser in Reichweite. Laptop oder Tablet mit Zoom, Kopfhörer, wenn du magst.

Vor der Mittagspause gebe ich dir eine kurze Einladung zum achtsamen Essen in Stille mit. In der Pause selbst wird nichts angeleitet. Zoom bleibt geöffnet, damit du mich bei Bedarf über den Chat erreichen kannst, Kamera und Ton darfst du ausschalten. Du darfst die Stille mit in deine Küche nehmen, essen, ein paar Schritte gehen oder dich einfach hinlegen. Für dein Essen sorgst du so, wie es für dich gut passt. Vielleicht hilft es, schon vorher etwas vorzubereiten, damit du in der Pause nicht vom Ruhen ins Erledigen wechseln musst.

Für wen ist dieser Tag

Für dich, wenn du dich nach Ruhe sehnst und sie dir allein kaum erlaubst. Wenn du lange funktioniert hast und spürst, dass ein Wochenende nicht mehr reicht, um wirklich aufzutanken.

Eine lange Meditationspraxis brauchst du nicht, auch keine Erfahrung mit Schweigeretreats. Etwas Erfahrung mit Meditation ist hilfreich, und für viele ist dieser Tag ein guter Einstieg in die stille Praxis.

Dieser Tag ist kein Ersatz für Therapie. Wenn du gerade in einer akuten Krise bist, schreib mir vor der Anmeldung gern eine Nachricht.

Ulrike Freimuth, Portrait im Grünen

Über mich

Ulrike Freimuth

Ich meditiere seit 2003. Zen, Vipassana, viele Schweigeretreats, ein Jahr Leben und Arbeiten in einem Meditationszentrum in Südfrankreich, drei Monate im Kloster hier in Deutschland. Ich bin ausgebildet in Neurosystemischer Integration bei Verena König und begleite seit 2014 Menschen in Workshops und Einzelsitzungen, seit 2022 traumasensibel.

In meiner Einzelbegleitung arbeite ich vor allem mit Frauen auf dem Weg von der Mutterwunde zur inneren Freiheit. Diesen Tag öffne ich für alle, die sich nach Ruhe sehnen.

Mehr über mich

Stornierung

Bis 7 Tage vor dem Workshop kannst du kostenfrei stornieren, du bekommst den vollen Betrag zurück. Danach ist eine Erstattung leider nicht mehr möglich. Du kannst deinen Platz aber jederzeit an eine andere Person weitergeben, gib mir dafür einfach kurz Bescheid. Sollte ich den Workshop absagen müssen, erstatte ich dir den vollen Betrag.

Fragen

Was du vielleicht noch wissen möchtest

Brauche ich Meditationserfahrung?

Nicht viel. Wenn du schon ein wenig meditiert hast, fällt dir das Ankommen leichter, Retreat-Erfahrung ist aber nicht nötig. Alle Meditationen werden angeleitet, und du kannst jederzeit pausieren. Gerade als Einstieg in die stille Praxis eignet sich dieser Tag gut.

Muss ich die Kamera anhaben?

Nein. Du entscheidest, ob und wann du dich zeigst.

Was, wenn ich nicht den ganzen Tag dabei sein kann?

Du kannst jederzeit eine Pause einlegen oder früher gehen. Der Tag entfaltet seine Wirkung allerdings am stärksten, wenn du ihn dir ganz schenkst.

Ich wohne nicht allein oder habe Kinder. Geht das trotzdem?

Ja, wenn du dir den Tag freihalten kannst. Vielleicht übernimmt jemand die Kinder, oder dein Haushalt verbringt den Tag woanders. Wenn das an diesem Termin nicht möglich ist, ist ein späterer Deep Rest Day vielleicht der bessere Zeitpunkt. Dieser Tag entfaltet sich dann am tiefsten, wenn du nicht nebenbei erreichbar sein musst.

Kann ich mich zu zweit anmelden?

Ja, gern, zum Beispiel mit deiner Freundin, deinem Partner oder deiner Schwester. Meldet euch beide einzeln über das Formular an. Dann zahlt ihr jeweils 59 € statt 69 €. Schreibt bei der Überweisung den Namen der anderen Person in den Verwendungszweck, dann weiß ich, dass ihr zusammengehört.

Wird der Tag aufgezeichnet?

Nein, damit der Raum geschützt bleibt.

Was, wenn die Technik streikt?

Du kannst dich jederzeit über denselben Link neu einwählen.

Was, wenn alle Plätze vergeben sind?

Dann kannst du dich auf die Warteliste setzen. Wird ein Platz frei, melde ich mich bei dir.

Ich freue mich, diesen Tag mit dir zu teilen.

Du bist willkommen.
Genau so, wie du bist.

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